
Neuigkeiten aus Absurdistan – sprich: aus Wien, Österreich. Wussten Sie, dass an der Adresse Wollzeile 1 das „Asylabwehramt“ residiert und es ebenfalls eine „Heimseite“ gibt? Freilich, sowohl Betreiber als auch die Inhalte in offiziellem Gewand sind nicht nur menschenverachtend, sondern natürlich gefälscht: Nur ist die Frage, weshalb das existierende Bundesministerium für Landesverteidigung nicht schon längst gegen die Website und deren Betreiben vorgegangen ist? Denn was das „Asylabwehramt“ so von sich gibt, ist zum Kotzen!
„Das Amt verfügt über eine eigene schnelle Eingreiftruppe und beschäftigt private Sicherheitsdienste die im In- und Ausland taetig sind. Das Abwehramt dient dem Eigenschutz des Landes und der Bevölkerung, d.h. es soll Invasion und Unterminierung durch ungewollte Immigrationssubjekte und Terror durch ebensolche Personen und Gruppen in Österreich und in den Herkunftsländern aufklären und präventiv und/oder mit/ohne Gewalt verhindern.“
Als Kooperationspartner werden nicht nur das Bundesministerium für Inneres, sondern das Gegenstück in Deutschland, Raiffeisen, Frontex oder die Strabag genannt. Es ist unerklärlich, weshalb diese Konzerne bzw. Ministerien nicht längst die Schließung der Website, die zumindest seit fünf Jahren online ist, veranlasst haben.
Das „Asylabwehramt“ kommt mit einem Anstrich daher, den unbedarfte Seelen mit rechter Tendenz ernst nehmen könnten. Doch es zeigt ungeschönt, welche kranken Gehirne sich nach totalitären Strukturen sehnen und was sie sich wünschen. Ein Link führt zu einem Flyer mit dem Titel „Prävention – Aufklärung – Volksschutz für FPÖ-Veranstaltungen“ führt.
Dass das "Asylabwehramt" ein Kunstprojekt aus dem Jahr 2010 ist, wird zwar nicht auf den ersten Blick klar, umso erschreckender ist es, dass die "Heimseite" die heutige Stimmung im Lande abbildet...