Wollen wir weiterhin auf virtuelle Zahlen und Informationen schauen, welche nachweislich beliebig, je nach politischer Zweckmäßigkeit, manipuliert und instrumentalisiert wurden und werden oder müssen wir endlich anfangen, die »Essenz« aus dem schier undurchdringlichen Geflecht aus Lügen, Propaganda und Fakenews zu extrahieren? Höchste Zeit für eine Filtration »genuiner Informationen«.

(Netzfund)
Fangen wir bei den Protagonisten an: Eine ehemalige FdJ-Funktionärin, die am 23.06.2021 vor dem Deutschen Bundestag eine erschreckende "Kostprobe" bezüglich ihrer wissenschaftlichen Kompetenz am Beispiel »ct-Wert« gibt. Ein Tierarzt, Leiter einer Bundesbehörde, welcher der Öffentlichkeit (nachgewiesen) mehrfach falsche Informationen präsentiert und kurze Zeit später widerruft und sich "verbittet", diese »zu hinterfragen«. Ein Bankkaufmann, der als Gesundheitsminister fungiert - ähnlich (in)kompetent wie seine anfangs bereits erwähnte Chefin - und unser ganzes Land mit seinen wahnwitzigen »Corona-Maßnahmen« ins soziale und wirtschaftliche Chaos stürzt. Ein wandelnder "Talkshow-Sesselbeschwerer", der als "Gesundheitsexperte" die geballte Regierungspropaganda ins Volk posaunt. Und, fast hätte ich's vergessen, ein international renommierter "Wirrologe", der alle oben genannten Darsteller und die WHO mit "wissenschaftlich fundierter" Munition versorgt, die in einer offenen, international geführten »Peer-Review« hoffnungslos als unbrauchbar klassifiziert wird und der zudem bis zum Hals in mehreren Interessenkonflikten steckt.
Schauen wir uns kurz die Handlungen und die Methodik der oben genannten Akteure an, ohne allzu tief in Details einzusteigen - diese sind mittlerweile erschöpfend in allen Medien dokumentiert und archiviert. Bei hinreichend kritischer Betrachtung fällt zuerst auf, dass alle Beteiligten einer scheinbar "höheren" Agenda folgen und diese mit allen erdenklichen Mitteln (Geld, Macht, Lügen, Propaganda, Desinformation, Diffamierung, soziale Spaltung, Aushebelung von Grundrechten, Ausschalten von Opposition, Zersetzung etc.) durchsetzen. Die einzige Logik, derer sie sich zu bedienen scheinen, ist die der Legitimierung ihrer Maßnahmen, durch eine vorgebliche Sorge um die Gesundheit und das Wohl des Volkes - die sich aber bei genauerem Hinsehen selbst ad absurdum führt.
Fakt ist auch, dass nahezu keine der von ihnen verwendeten Informationen, die sie für ihr Vorhaben instrumentalisieren, »genuine Informationen«, d.h. in ihrem "Reinzustand" unmanipulierbar sind. Fakt ist ebenfalls, dass mit ausnahmslos allen Informationen, die je nach Zweckdienlichkeit "mal so, mal so" präsentiert oder widerrufen werden, der Grundsatz zu gelten scheint: »Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern […]« (frei nach dem ersten Halbsatz eines bekannten Zitats).
Betrachtet man »genuine Informationen«, also evidenzbasierte Fakten und Tatsachen (durch breiten wissenschaftlichen Konsens, Langzeiterfahrungen oder schlicht durch Unwiderlegbarkeit - z.B. im Falle von dokumentierten Aussagen von Politikern - gewonnen), wird sehr schnell deutlich, dass die Fülle aller gestreuten Informationen einzig einem Zweck dient, nämlich der Verschleierung oder Diskreditierung der »genuinen Informationen«.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu tatsächlicher Erkenntnis muss also sein, diese aus dem Wust an unnützen Informationen herauszufiltern - sozusagen eine »Essenz« zu gewinnen.
Das Herausfiltern dieser »Essenz« ist zugegeben keine ganz leichte Aufgabe, kann aber durch Anwendung einiger präziser Fragen deutlich erleichtert werden: Wer streut welche Informationen, mit welchem (vorgeblichen) Ziel? Ist diese Person/Gruppe glaubhaft, resp. war sie es in der Vergangenheit? Wer steht hinter dieser Person/Gruppe? Sind Interessenkonflikte, ergo Geld im Spiel? Ist auch nur eine der selbstgegebenen Antworten auf diese Fragen mit Zweifeln behaftet, sollte man besser davon ausgehen, dass die Information nicht »essenziell« ist. Man kann sich fast sicher sein, dass der Wert einer solchen Information ähnlich dem eines Inzidenzwertes ist.