Der frühere deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), ein langjähriger Weggefährte von Kanzlerin Angela Merkel, liess mit einem Interview aufhorchen:

"Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig", sagte Schäuble.

https://www.merkur.de/politik/corona-deutschland-merkel-kontaktverbot-kontaktsperre-kritik-schaeuble-massnahmen-lockerung-soeder-roettgen-zr-13667754.html

Damit kritisiert Schäuble "Mutti" Merkel, seine langjährige Weggefährtin und ihren Kurs des gleichermaßen "Alte retten, koste es, was es wolle".

Glückliches Deutschland, in dem es innerparteiliche Demokratie gibt, und unglückliches Österreich, in dem die ÖVP seit Obmann Kurz eine gleichgeschaltete, quasi-totalitäre Partei ist ohne innerparteiliche Demokratie, ohne irgendwen, der den Kanzler der eigenen Partei kritisiert.

CC / EPP https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/4th_EPP_St_G%C3%A9ry_Dialogue%3B_Jan._2014_%2812189287345%29_%28cropped%29.jpg

Korrekt, selbstdenkend und profund, und hin und wieder die Kanzlerin seiner eigenen Partei kritisierend: der frühere deutsche Finanzminister und Bundestagspräsident Schäuble, der damit aufzeigt, dass die CDU hat, was der ÖVP fehlt: innerparteiliche Demokratie.

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Pommes

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