Ist euch aufgefallen, dass wir in Deutschland schon wieder seit Wochen eine Trockenheit haben, dass die Waldbrandgefahr massiv gestiegen ist? Und das schon Anfang April!
Und glaubt ernsthaft noch jemand daran, dass der nächste Regen ein sanfter Landregen wird? Einer, der direkt im ausgedörrten Boden versickert und alles wieder ins Gleichgewicht bringt? Klingt ja fast wie ein Märchen. Aber die Realität sieht anders aus: Der Boden ist hart wie Beton, das Wasser läuft oberirdisch weg, weil wir keine Schwammstädte haben, weil der trockene Boden so schnell so viel Regen nicht aufnehmen kann und auch sonst nicht wirklich vorbereitet sind. Und dann kommt der Regen – nicht sanft, sondern als Sturzbach, der alles mitreißt. Überraschung? Eigentlich nicht. Das wissen wir doch längst.
Schauen wir mal nach Australien: Dort steht gerade eine Fläche unter Wasser, die so groß ist wie Frankreich. Frankreich! Und das nach monatelanger Trockenheit, wo die Böden ausgetrocknet und unbrauchbar waren. Jetzt kommt der Regen – aber nicht langsam und hilfreich, sondern in Massen. Flüsse treten über die Ufer, Häuser stehen unter Wasser, Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Und hier? Wir steuern auf genau dasselbe Szenario zu. Erst Hitze und Dürre, dann Starkregen und Überschwemmungen. Aber hey, lasst uns lieber über Migranten schimpfen.
Die AfD? Die will vom Klimawandel eh nichts wissen. Die CDU? Lügt oder blockiert mangels Kompetenz. Die FDP? Blockiert sowieso alles, was irgendwie nach Fortschritt aussieht. Und die Grünen? Diskreditiert von Söder und Merz – weil es ja einfacher ist, andere schlechtzureden, als selbst Lösungen anzubieten. Dabei haben Habeck und Co trotz aller Widerstände tatsächlich einiges auf den Weg gebracht. Aber klar, das reicht nicht.
Das Problem bleibt: Wir wissen genau, was passiert, wenn wir nichts tun. Trockenheit und Starkregen werden uns immer wieder treffen – härter und häufiger. Aber anstatt endlich anzupacken, drehen wir uns weiter im Kreis. Schade eigentlich.