eine Geschichte von vollen Booten

Man kann zu den Flüchtlingen stehen wie man will. Fest steht, das man die Spannungen in Europa nicht mehr übersehen kann. Länder wollen niemanden mehr aufnehmen, bzw. so schnell wie möglich durchschleusen. Grenzzäune, die nach Jahrzehnten unter Jubel niedergerissen wurden, werden unter Jubel wieder errichtet. Freilich aus anderen Gründen  (früher durfte keiner raus, jetzt darf niemand rein) Politiker überlegen sogar einen Zaun um unser Land zu ziehen!!! Österreich einzäunen,  fantastisch... Inzwischen wird der Flüchtlingsstrom als Völkerwanderung bezeichnet, die kaum noch zu stoppen ist bezeichnet. Man darf die Augen nicht davor verschließen, das die Stimmung irgendwann kippen wird. Selbst hier kommen Ängste auf, was die Zukunft betrifft. So ernst es für sie ist, jedes Boot ist irgendwann voll, wörtlich, wenn man hört und sieht, was auf den Booten passiert, mit denen sie das Meer überqueren. Pausenlos sterben sie, weil die Boote überfüllt sind. Ja, Länder haben wesentlich größere Kapazitäten, doch wie reagieren wir, wenn immer mehr und mehr in unser Boot Österreich strömen? Man nimmt viele auf, weil viele unser Boot auch irgendwann wieder verlassen werden. Doch bis dahin ist es noch eine sehr lange Zeit, das ist klar. Also wie geht man damit um? Aufnehmen was geht, den Rest abschieben? Wohin? Die Boote rundherum nehmen keine mehr, was tun? Eine Zeit wird es sicher noch gut gehen, dann kommt der Winter, der noch einige große Probleme mit sich bringen wird, die Lage wird ständig schlechter, angespannter... ich weiß nicht wie es weitergeht

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JMorrison

JMorrison bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:14

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