Heute war in Wien ein wunderbarer, fast schon frühlingshafter Tag mit Sonnenschein und knallblauem Himmel.
Ich habe mich also aufgemacht zu einem Spaziergang in der Lobau.
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Die Lobau ist ein Teil der Donauauen, der bis ins Wiener Stadtgebiet reicht, ein wunderbares Naturschutz- und Erholungsgebiet mit einigen Wasserläufen und Teichen, in dem man tagelang wandern kann.
Wien ist praktisch umgeben von einem "Grüngürtel" - im Nordosten liegen die Donauauen, im Westen der "Wienerwald", wo man auf den Hausbergen, die wohl eher die Bezeichnung "Hügel" verdienen, wandern kann.
Leider war dieser Spaziergang durch einen doch recht großen Wermutstropfen getrübt - war es doch der erste mit nur mehr EINEM Hund. Früher sind zwei Hundedamen um mich herumgesprungen, jetzt ist es nur noch eine:
Wir mussten unsere Joy wenige Tage nach Jahresbeginn gehen lassen. Sie war schon länger herzkrank, allerdings ist es ihr bisher aufgrund von Medikamenten eigentlich gut gegangen, sie hatte keine Beschwerden, lediglich manchmal eine gewisse Kurzatmigkeit.
Wenige Tage nach dem Jahreswechsel hat sie dann rapide abgebaut, wollte nicht mehr raus und hat sich kaum noch bewegt, zum Schluss hat sie dann auch nichts mehr gefressen. Der Tierarztbesuch hat dann die traurige Gewissheit gebracht: Das Herz hatte einfach keine Kraft mehr. Für uns war das doch ziemlich überraschend und plötzlich und deshalb noch schlimmer, für sie war es ein Segen, dass es sich nicht länger hingezogen hat.
Joy wurde trotzdem 12 Jahre alt.
Und jetzt muss ich an allen Plätzen, die wir bisher mit zwei Hundedamen besucht haben, mit unserer NELLY allein spazierengehen...
Aber zurück zum "Frühlingstag":
Ich habe ein paar Eindrücke davon mitgebracht. Die Lobau ist aktuell noch mehr graubraun als grün, wir haben ja auch erst Ende Jänner. Aber überall war intensives Vogelgezwitscher zu vernehmen, auch ein paar Spechte konnte ich bei ihrer emsigen Tätigkeit belauschen - leider habe ich keinen sehen können, um ihn zu fotografieren.
Umso beeindruckender sind die weißen Äste der großen Bäume, die sie in den blauen Himmel recken.
Ich liebe Bäume - besonders, wenn sie noch kahl sind. Deshalb habe ich auch hauptsächlich Bäume fotografiert.
Hier eine kleine Auswahl der Bilder, die ich mitgebracht habe:
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Da ist tatsächlich noch eine dünne Eisschicht drauf:
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Der "Josefsteg", der über ein großes Feuchtareal drüberführt. Der bietet immer schöne Ansichten zum Fotografieren. Vor 2 Jahren wurde er komplett saniert - vollständig abgerissen und dann mit einer Stahl-Unterkonstruktion wieder aufgebaut.
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Dieser Weg, der eine breite Feuchtfläche quert, war in der letzten Zeit immer mit Wasser bedeckt - heute habe ich ihn das erste Mal seit langem trocken erlebt.
Im Frühsommer sind die Hunde stets darin herumgesprungen, um die vielen kleinen Frösche zu jagen, die darin leben.
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Ich liebe die Landschaft der Lobau in ihrer Vielfältigkeit. Einerseits ist es ein großer Wald, ein dichtes Augebiet, andererseits gibt es viele "steppenartige" Flächen, die allerdings nach und nach ebenfalls zuwachsen. Dazwischen große Wasserflächen. Man kann sich darin tatsächlich ganz ordentlich verlaufen.
Und jetzt noch ein Bild unserer Joy:
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Joy und Nelly im Garten
Die beiden Damen haben sich sehr geähnelt - allerdings ist Nelly viel kräftiger gebaut, als die doch etwas feingliedrige Joy war.
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