TRUMP TOBT: Historische Szene im Weißen Haus - Selenskyjs klare Kante erwischt US-Präsidenten kalt

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen. Im Oval Office sagte Trump, eine Wirtschaftsvereinbarung zwischen beiden Ländern werde in Kürze unterzeichnet. Als Selenskyj um amerikanische Sicherheitsgarantien bat, wurde er dafür von Trump und dessen Vizepräsident J.D. Vance scharf angegriffen.

Es sei respektlos von Selenskyj, auf Sicherheitszusagen der USA zu drängen, sagte Trump. «Sie setzen das Leben von Millionen von Menschen aufs Spiel» sagte der US-Präsident an seinen Gast gewandt. «Sie spielen mit dem Dritten Weltkrieg, und was Sie tun, ist sehr respektlos gegenüber dem Land, das Sie weit mehr unterstützt hat, als viele Leute sagen, dass sie es hätten tun sollen.»

Zuvor hatte Trump noch von einem fairen Rohstoffabkommen mit der Ukraine gesprochen, das in Kürze unterzeichnet werde. Die USA wollten, dass das Töten im Krieg aufhöre, sagte er. Die US-Gelder für die Ukraine sollten für andere Zwecke wie den Wiederaufbau verwendet werden. Trump erklärte, die USA besäßen nur wenig seltene Erden, die in der Ukraine reichlich vorhanden seien. Diese Ressourcen könnten in den USA für künstliche Intelligenz und militärische Waffen eingesetzt werden.

Selenskyj nannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Terroristen und sagte Trump, dass die Ukraine und die Welt «keine Kompromisse mit einem Mörder» bräuchten. «Auch während des Krieges gibt es Regeln», sagte er.

Der ukrainische Präsident trug ein formelleres schwarzes Oberteil anstelle seines üblichen militärgrünen T-Shirts. Trump kommentierte das bei der Begrüßung mit den Worten: «Er hat sich schick gemacht.»

Zu der Begegnung im Oval Office war zusammen mit anderen Reportern auch ein Vertreter der russischen Nachrichtenagentur Tass zugelassen. Das Weiße Haus teilte mit, bei der Zulassung habe es sich um ein Versehen gehandelt. Tass habe nicht auf der Liste der zugelassenen Medien gestanden. Der Tass-Vertreter sei deshalb aus dem Raum geführt worden.“

„DONALD TRUMP SCHMEISST SELENSKYJ RAUS! Nach Eklat live im TV - hier rollt Selenskyj von Trumps Hof“

Friedenskonzept

Bisher gab es seitens der europäischen Staaten oder der EU kein greifbares Konzept für einen Frieden oder einen Waffenstillstand.

Ein Konzept muss eine Sicherheitsgarantie für die Ukraine beinhalten, wie auch immer. Entweder stärkt man die Ukraine militärisch entsprechend oder man stationiert entsprechende Truppen in der Ukraine um den Frieden zu garantieren. Und es muss für die Ukraine ein Konzept für eine funktionierende Wirtschaft beinhalten.

Auch die USA hatten keines. Geht es nach den Verhandlungen von D. Trump wird die Ukraine nach Russlands Forderungen weitere Gebiete abgeben müssen, sich evtl. auch noch aus weiteren Gebieten zurückziehen und sich abrüsten müssen. Damit wäre die Ukraine stetig bedroht, angreifbar und könnte nichts tun um sich zu stärken. Militärische Sicherheiten will die USA auch keine geben. Letztlich ist dies für die Ukraine nicht akzeptabel, sie wird den Krieg weiterführen, da muss man kein Prophet sein. Ihr bleibt nichts anderes übrig.

Waffenstillstand

Selbst wenn es zu einem Waffenstillstand kommt, werden sich die europäischen Länder massiv aufrüsten müssen, denn niemand garantiert das W. Putin nicht bei nächster passender Gelegenheit weitere Staaten, wie die baltischen Staaten, Moldawien oder Rumänien angreifen wird.

Abgesehen davon wäre dieser Waffenstillstand ein Entgegenkommen gegenüber der überfallenden Großmacht. Dies würde die zukünftige Diplomatie massiv verändern. Eine der drei Großmächte USA, China, Russland, die alle massive Gebietsansprüche haben, muss nur drohen oder überfallen, schon wird ihren Fordrungen stattgegeben und die Interessen der kleinen Staaten völlig übergangen.

T. Heinrich zu B. Pistorius Kritik an der Aussage des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth die Nato Mitgliedschaft der Ukraine sei vom Tisch. Wenn man dazu seine eigene Position nicht stärkt, also nicht massiv aufrüstet, aber die dadurch entstehenden neuen Realitäten übergehen will, ist man schlicht ignorant. Dann doch lieber die US Position, die Realität anzuerkennen und alles daran setzt den Frieden in der Ukraine zu schaffen, koste es was es wolle.

https://www.youtube.com/shorts/jKsGywfjqPU

„Pistorius sagte, man habe mit dem neuen Mann im Pentagon "hinter verschlossenen Türen sehr klar und offen" gesprochen und betonte, dass es auch im Interesse der USA sei, dass es einen gerechten Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine gebe und anschließend Stabilität herrsche…

Der SPD-Politiker bekräftigte, dass aus zwei Nato-Gipfelbeschlüsse klar hervorgehe, dass die Zukunft der Ukraine in dem Verteidigungsbündnis liege. Auch hinsichtlich möglicher Gebietsverluste der Ukraine gebe es klare Nato-Beschlüsse. Mit ihrem Vorgehen nehme Amerika die Vorschläge "vom Tisch".“ https://www.zdf.de/nachrichten/politik/pistorius-ukraine-krieg-trump-usa-100.html

Bedeutung für hiesige junge Erwachsene

Hier eine weitere Analyse von T. Heinrich, wie junge Erwachsene mit der neuen Situation umgehen, wo die Interessen der kleinen Staaten von den drei Großmächten beiseite geschubst werden. Und diese Großmächte sich mittels ihrer militärischen Macht auf Kosten der kleineren Staaten bereichern, territorial und an den Ressourcen.

Europa braucht sich aber den USA nicht unterordnen, es braucht auch die USA nicht um sein Waffenarsenal zu modernisieren, es muss nur seine angestoßenen Projekte forcieren. Im Gegenteil, ohne die großen europäischen Kunden wäre die Waffenproduktion für die USA wesentlich teurer, weil man die Entwicklungskosten nicht mehr umlagern könnte und geringere Stückzahlen spürbar teurer werden würden.

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